Jamahl Mosleys Reaktion auf Quin Snyders Vorwurf ist nachvollziehbar, aber schwach. Der Magic-Coach betont, Verletzungen seien nie beabsichtigt. Seine Verteidigung: Orlando spielt physisch, nicht dreckig. Für Mosley klar, für mich verschwommen.
Die Fakten: Goga Bitadzes hartes Foul gegen Jock Landale im vierten Viertel der 130:101-Heimpleite führte zu einer Knöchelverstauchung. Snyder nannte es „dirty play“ – zu Recht. Wenn ein Spieler verletzt ausfällt, ist die Grenze zwischen „aggressiv“ und „gefährlich“ überschritten.
Mosleys Argument, das sei „vor einer Woche“ gewesen, wirkt defensiv. Natürlich redet Snyder darüber – er verliert einen Rotationsspieler! Diese Distanzierung schwächt seine Position.
Meine Bewertung: 5/10 Punkte. Die Absicht, sein Team zu schützen, ist erkennbar, die Überzeugungskraft fehlt. Physikalität ohne Konsequenzbewusstsein ist keine Tugend, sondern ein Risiko. Orlando muss die Linie neu definieren.
